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Caroline von Grone:
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Caroline von Grone
Erfassen des Moments
Ihre Herangehensweise, das "malerische Erfassen und Realisieren der Gegenstände" beschreibt Caroline von Grone selbst als "Distanznahme des Beobachtens", ein "Ausschalten des Denkens zugunsten des Schauens."
(Belinda Grace Gardner/Caroline von Grone, in Frisch gestrichen, 2005)

Malaktionen und Serien (Auswahl)
Ein paar Parkgesichter, 2016
Blick nach Osten, 2015
Human being – being framed, 2013
Himmelsleiter, 2011/2012
FarbRaumPorträts , 2011
Do You See Me? | Siehst Du Mich?, 2010


 




Galerie m Bochum, FarbRaumPorträts, Februar 2011






"Ihre Motive findet Caroline von Grone über die "Beobachtung", wie sie sagt, "ohne sie zu erfinden". Das Finden funktioniert über die messerscharfe Wahrnehmung, das minutiöse Registrieren auch kleinster Detalíls in ihrer luziden Flüchtigkeit. Und sie hält diese punktuellen Momente fest, lässt ihnen aber im Gegensatz zum still stehenden Modell das Vage und Momenthafte."

Die Künstlerin arbeitet direkt vor Ort, egal ob es sich dabei um einen zugigen U-Bahnschacht, eine Baustelle in der Nachbarschaft oder das eigene Wohnzimmer handelt. Es sind zumeist ganz alltägliche Orte und Szenerien, die sie faszinieren und die sie dann über längere Zeiträume hin verfolgt und mit Fotos, Skizzen und Gemälden dokumentiert. Dabei ist die "Malerei der Freiraum, den Caroline von Grone besetzt, der weder mit der Wahrnehmung des Auges noch des Fixierens über die Fotografie vergleichbar ist. "Was in der Realität unscheinbar oder auf dem Foto flach aussieht, kann in der Malerei eine große Tiefe gewinnen," sagt die Künstlerin und bezeichnet ihre Absichten "als visuelle Forschungen."
(Claudia Herstatt in Frisch gestrichen, 2005)



Wilhelm Lehmbruck Museum, Ein paar Parkgesichter, 2016
Ein paar Parkgesichter

Malerei-Projekt des Wilhelm Lehmbruck Museums in Duisburg
18. Mai bis 9. Juni 2016

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Ausstellungsansicht Blick nach Osten
Galerie m Bochum, 2015
Blick nach Osten

Die Malereien der Serie Blick nach Osten dokumentieren den Blick aus einem querformatigen Atelierfenster der Malerin – in die Krone eines Kastanienbaums vor dem dahinterliegenden Haus. Caroline von Grone beobachtet in ihren Gemälden und Skizzen die Jahreszeiten und deren unverwechselbaren Lichtverhältnisse und Atmosphären.
Alle Werke der Serie Blick nach Osten .



Chiesa Luterana, Venedig, Human being – being framed, 2013
Human being – being framed

Vom 28. Mai bis zum 15. September 2013 arbeitete Caroline von Grone in einem offenen Studio für die Chiesa Luterana in der Scuola dell’Angelo Custode, Cannaregio Venedig, mit einem ortsbezogenen Modell.
Reale Beobachtungen von Modell und dem Spiel des Lichtes im Raum verweben sich in Caroline von Grones Malerei mit aktuellen und aus den Medien entnommenen Fotografien leiderfahrener Menschen und antworten auf den kirchlichen Kontext. Die Besucher werden zu Beobachtern der Aktion mit Modell und der gemalten Bildergebnisse.
Informationen über das Projekt von Caroline von Grone: Human being – being framed finden Sie hier.



Himmelsleiter Front Sonnenlicht, 2009
Öl auf Leinwand, 4tlg. je 70,4 x 77 cm

Himmelsleiter

Hinter dem poetischen Titel verbirgt sich die Bezeichnung einer 1948 in Kiel erbauten Witwenhäusersiedlung, die Ende des Jahres 2011 einer Neubausiedlung weichen musste. Die Künstlerin beschäftigt sich in einem dokumentarischen Malereiprojekt seit 2008 mit dieser Siedlung, die sie zu unterschiedlichen Lichtverhältnissen und Jahreszeiten malerisch festgehalten hat. Aus vier Blickwinkeln und in drei Formatgrößen dokumentiert Caroline von Grone die Gruppe von Reihenhäusern in ihrer landschaftlichen Umgebung und in unterschiedlichen Stadien des Zerfalls – bis hin zum endgültigen Abriss.
2011/2012 hat die Galerie m Bochum dem Projekt Himmelsleiter eine Einzelausstellung gewidmet.



Galerie m Bochum, 2009
Porträts

"Für mich heißt Porträtieren dokumentarisch zu reflektieren, was ist, ohne eine andere Möglichkeit auszuschließen."
Caroline von Grone

"Von Grones Arbeiten sind ebenso Porträts der Künstlerin wie ihres Modells; es geht in ihnen ebenso um Ablenkung wie um Aufmerksamkeit. Indem sie die Porträts dort malt, wo die Resultate gezeigt werden, lässt sie den Prozess in Präsentation umschlagen und lässt Zeit und Raum (...) in das Porträt einfließen."
Lisa Le Feuvre, 2010



mbb 5 (Herr Schumann), 2010, Öl auf Leinwand, 55 x 77 cm
Porträtmalaktionen
In ihren Portraitmalaktionen portraitiert Caroline von Grone verschiedene Personen konzeptuell an einem bestimmten Ort. 2008 begann sie in der Galerie m eine Serie Portraits vor einem Fensterkreuz in der Galerie. Im Kontext der Portrait-Ausstellung Do You See Me? | Siehst Du Mich? führte sie dieses Konzept fort.



Farbraumporträt (Clara), 2011
Öl auf Leinwand, 4tlg. min. 94 x 107,5 cm
FarbRaumPorträts
Außergewöhnliche Portraitmalaktionen sind die FarbRaumPortraits, da der Raum dort mit bunten Stoffbahnen verunklärt wird und von jedem Modell individuell angepasst werden kann. 2011 richtete Caroline von Grone über mehrere Tage FarbRäume in der Galerie m ein und malte mehrere Porträts. Einen kurzen Film zu dem Projekt können Sie auf www.bochumschau.de einsehen.



Porträtaufträge
Portraits nach Modell als Auftrag an die Malerin können in verschiedener Weise durchgeführt werden. Für die Entwicklung von Auftragsportraits legt Caroline von Grone besonderen Wert auf einen frühzeitigen Kontakt mit den Auftraggebern und Modellen. Gemeinsam entstehen individuelle Vorschläge zu Setting und Pose, die ganz individuelle Porträts entstehen lassen. Beispiele für Porträtmalereien finden Sie hier.