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Art 38 Basel
13. - 17. Juni 2007
Halle 2.0, Stand C1
 


Richard Serra
Spine (for Max Imdahl), 1988



Arnulf Rainer
o.T., 1995/96

Auch in diesem Jahr ist unsere Ausstellung auf der Art 38 Basel – eine Kooperation zwischen Galerie m Bochum und m Bochum Kunstvermittlung – gattungsübergreifend. Wir zeigen Skulptur, Malerei und Graphik der konkreten und gegenstandslosen Kunst sowie Fotografie und Neue Medien.


Außergewöhnlich sind die drei präsentierten Stahl-Skulpturen: Lee Ufans fast zwei Meter hohe und drei Meter breite Installation Relatum – meditation, eine frühe Arbeit von David Rabinowitch aus der Werkgruppe der Sided Masses und Richard Serras Spine (für Max Imdahl), den Steel Props zugehörig. Alle zählen zu den wenigen, noch verfügbaren Arbeiten ihrer Werkgruppe. Von Richard Serra sind außerdem Zeichnungen zu sehen, die ebenso wie die großformatigen Correspondance-Arbeiten Lee Ufans sehr gefragt sind.
Das Museum of Modern Art in New York würdigt Richard Serra als „einen der herausragendsten Bildhauer unserer Zeit“ mit einer großen Ausstellung zu seinem 40jährigen Schaffen, die kurz vor der Art Basel am 3. Juni eröffnet wird. Lee Ufan ist auf der 52. Biennale in Venedig im Palazzo Palumbo Fossati vertreten.


Im Gegensatz zu Lee Ufans stiller Malerei erstrahlt der vier Meter breite Hervorkommende Grund von Günter Fruhtrunk in intensiver Farbigkeit - ein faszinierendes Werk aus seiner eher selten zu sehenden, expressiven Spätphase.
Unumstritten beeindruckend in ihrer malerischen Qualität sind die Werke Arnulf Rainers und Gotthard Graubners. Darüber hinaus sind eine frühe Arbeit von Mary Heilman, ein Relief von Frank Stella und ein Anti-Bild von Günther Uecker zu sehen.
Traditionelle Bewertungskriterien stellen die Werke Elisabeth Varys und Alfredo Álvarez Plágaros in Frage. Während Varys Arbeiten zwischen den Gattungen changieren, da sie sich weder der Malerei noch der Plastik unterordnen, stellen Plágaros Identical Paintings Original und Reproduktion zugleich dar. Zu unseren jüngeren Positionen gehören Jan Wawryzniak, der in seinen Kohlezeichnungen zu einer immer konkreter werdenden Bildsprache findet und Sybille Berger, deren großformatige Farbfeld-Malereien eine unmittelbar psychophysische Wirkung haben.


Ganz besonders freuen wir uns ein frühes und sehr seltenes 10tlg. Relief Jan J. Schoonhovens zeigen zu können, das bereits 1962 seine weitere Werkentwicklung programmatisch aufzeigte.


Fünf herausragende fotografische Positionen finden sich in den eher klassischen Werken Evelyn Hofers, den Selbstinszenierungen der jungen Finnin Aino Kannisto, den Fotografien Lucinda Devlins und den groß-formatigen Werken von Thomas Florschuetz, die den Palast der Republik als letzte Zeugen in der Phase seines Abrisses festhalten.
Zum ersten Mal in Basel zeigen wir die Fotografin und Videokünstlerin Melanie Manchot, die ebenso wie Lee Ufan auf der Biennale in Venedig zu sehen ist. Der New Forest Pavillion im Palazzo Zenobio zeigt ihre Videoinstallation Shave.

Zwischen den Gattungen, mit Referenzen zum klassischen Tafelbild, zur Fotografie und zum Film, liegen die höchst spannenden und einzigartigen Bewegten Bilder Ger van Elks, die immer wieder neu faszinieren.


Anlässlich des Professional Days stellt Thomas Florschuetz die gemeinsam mit Durs Grünbein entstandene Publikation Museumsinsel vor und Alfredo Álvarez Plágro diskutiert anhand seiner Identical Paintings über Original und Reproduktion sowie die Unterschiede im Gleichen.


Weitere Informationen finden Sie hier: www.m-bochum.de/art-basel-2007