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Evelina Cajacob

Ausstellungen
alles nichts besonders, Galerie m Bochum, 29. Juni 2018 bis 24. November 2018
Evelina Cajacob | Carla Guagliardi, Galerie m Bochum, 30. August 2013 bis 11. Januar 2014
uaul selvadi , Galerie m Bochum, 20. Februar bis 22. April 2015
StoffTraum , Galerie m Bochum, 23. September bis 25. November 2015
 
Il paun da Mintgadi (das tägliche Brot), 2011/12
Videoinstallation, Loop 7'53''
handgearbeitete Schale aus Gips

Videoinstallationen
In den Videoarbeiten Evelina Cajacobs wird das Flüchtige der Lichtprojektion geknüpft an im wahrsten Sinne des Wortes handfeste Handlungen: hier wird gefaltet, gewickelt und geknetet. In geduldiger Wiederholung führen die Hände ihre Arbeit aus, begleitet von dem gleichbleibend dezenten Geräusch der Finger, die über Wolle oder Stoff streichen.
Evelina Cajacobs Videoarbeiten wirken unmittelbar - nicht zuletzt durch ihre Präsentation, die durch die speziellen Projektionsflächen das virtuelle Geschehen in den Betrachterraum einbindet.

StoffTraum, 2015
Incrèsciar-LangeZeit?, 2013
HandArbeit II, 2012
Il paun da mintgadi (das tägliche Brot), 2011/12
Zeichnungen, 2013
Bleistift auf Papier
98 x 119 cm
Zeichnungen auf Papier
Evelina Cajacobs Zeichnungen bestehen aus Strichen, die oft nur wenige Millimeter lang sind. Zarte Schraffuren umreißen Konturen von pflanzlichen Strukturen oder schlängeln sich in knotenartigen, ewig transformierenden Schlaufen über Papiere.

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alles nichts besonders, 2018
Serie von 434 Zeichnungen, Ausstellungsansicht,
Farbstift auf Papier
je 29,7 x 21 cm
alles nichts besonders
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Ohne Titel, 2014
Rauminstallation
Papier, Wachs
325 x 565 cm
Installationen
Evelina Cajacobs Installationen sind wie ihre Videoarbeiten und Zeichnungen geprägt von einer unaufdringlichen Leichtigkeit. Viel Aufmerksamkeit gilt den von ihr gewählten Materialien, die in den Installtionen für den Betrachter auf faszinierende Weise erfahrbar werden: Zarte Stoffe, feinste Fäden oder in Wachs getränktes Papier.

Weitere Informationen zu Ohne Titel, 2000 und 2014
Wandzeichnungen
Wahrnehmung und Zeit spielen in den Werken von Evelina Cajacob eine bedeutende Rolle. Linien schlängeln sich in biomorphen Formen oder zopf- und knotenartigen Gebilden über Wände und großformatige Papierbögen. Zeit ist in ihnen eingeschrieben: als konzentrierter Prozess ihrer Entstehung oder als temporär angelegte Wandzeichung, die nach ihrer Ausstellung wieder im Lauf der Zeit verschwindet.
Die zarten Bleistift- und Farbstiftzeichnungen auf der Wand beziehen sich oft auf den Raum und das Umfeld, in dem sie entstanden sind. Ihre Unmittelbarkeit ist unprätentiös und von einer Leichtigkeit, die nachdenklich macht.

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