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Evelina Cajacob

alles nichts besonders, 2018
In der raumfüllenden Installation zeichnet Cajacob in zarten Grau-, Rot- und Violetttönen die oft nur wenige Millimeter langen Striche auf das Papier. Die insgesamt 434 Zeichnungen erinnern an Schlaufen, Wellen, verschlungene Knoten. Die Gebilde aus filigranen Linien scheinen sich ewig und ineinander zu winden. Die Bereiche, die leer bleiben, umrahmen die Gebilde, halten sie in den Grenzen des Papiers oder unterbrechen die Zeichnungen und ermöglichen diesen, von einem Papier zum anderen zu wandern. Sie scheinen schwerelos.
Dazu kommen erstmalig präzise ausgewählte Worte, die Fragen aufwerfen und dennoch dabei so leicht wirken wie die Zeichnungen selbst. Die unendlichen Details der Installation lassen einen langsam durch die Räume wandern und in diesen ganz eigenen Kosmos eintauchen.
Was liegt in den Schlaufen, Wellen und Windungen verborgen - gibt es eine Ordnung und einen Plan oder ist das Unmittelbare und Impulsivität Ausgangspunkt für „alles nichts besonders“?
 
alles nichts besonders; Ausstellungsansicht Galerie m, Bochum, 2018
alles nichts besonders; Detail
alles nichts besonders; Detail
alles nichts besonders; Detail
alles nichts besonders; Ausstellungsansicht